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Selbstverständnis


Asyl in der Kirche Berlin gehört zur bundesweiten Kirchenasylbewegung, die sich in der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche zusammengeschlossen hat.

 

In Berlin begann die ökumenische Initiative Asyl in der Kirche 1983 mit dem ersten Kirchenasyl.

 

"Der Verein Asyl in der Kirche setzt sich zum Ziel, Flüchtlinge unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung zu unterstützen, auf ihre Lage aufmerksam zu machen, ihre Interessen öffentlich zu vertreten und zu einer Verständigung zwischen ihnen und der hiesigen Bevölkerung beizutragen. In der Wahrnehmung seiner Aufgaben handelt der Verein aus christlicher Verantwortung. Er versteht sich als ökumenischer Zusammenschluss und tritt für religiöse Toleranz ein."

(aus der Satzung des Vereins)

 

Asyl in der Kirche unterhält in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg eine Flüchtlingsberatungsstelle, die Hilfe suchende Flüchtlinge in rechtlichen Fragen ihres Aufenthaltes und bei sozialen Problemen unentgeltlich berät.

 

Darüber hinaus unterstützt Asyl in der Kirche Kirchengemeinden bei Fragen des Flüchtlingsschutzes bis hin zur Beratung beim Kirchenasyl.

 

Seit einigen Jahren setzt sich Asyl in der Kirche für Menschen ohne Papiere ein. Neben der Beratung leistet Asyl in der Kirche Nothilfe, u. a. durch Vermittlung von Gästewohnungen.

 

Asyl in der Kirche versteht sich auch als Anwalt von Flüchtlingen in der Öffentlichkeit. Dazu finden Informationsveranstaltungen und Gottesdienste statt, und es werden regelmäßig Informationsmaterialien erarbeitet.